Tourismusinformation St. Martin im Mühlkreis

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Donaublick Kettenturm

 

Wuchtige Felsen im bewaldeten Uferhang der Donau beeindrucken schon am Weg zum Donaublick Kettenturm. Der Blick von diesem Aussichtsturm ist grandios. Kraftvoll wälzt sich der Donaustrom durch sein enges Tal. Der malerische Donauort Untermühl an der Mündung der Großen Mühl macht Lust zum ausruhen. Für den kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt werden feste Schuhe empfohlen.

Die Geschichte zum Kettenturm:

Die Geschichte der Ruine Kettenturm – von den Einheimischen auch Räuberturm genannt – beginnt vor ungefähr 700 Jahren: Das Adelsgeschlecht der „Schaunberger“ erhält im Jahr 1371 das Recht, eine Maut auf der Donau bei Neuhaus einzuheben. Handelsschiffe werden mit einer über die Wasserstraße gespannten Kette an der Weiterfahrt gehindert. Willkürliche Mautgebühren führen bald zu kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen dem Landesherren und den Schaunbergern. In den Franzosenkriegen zu beginn des 19. Jahrhunderts ist der Donaustrom hier das letzte Mal abgesperrt. Kaiser Napoleon hat die Kette als Andenken nach Paris bringen lassen. Die 180 m lange und 3580 kg schwere Kette befindet sich heute im Armeemuseum der Stadt Paris.

kettenturm


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