Marktgemeinde St. Martin im Mühlkreis

07232 / 2105-18

Geheimnisvolle Honigbiene

 

Ausgangspunkt: St. Martin – Marktplatz
Wegnummer: 52
Streckenlänge: 4,8 km Rundtour

Charakteristik:

Halbtagestour mit überraschenden Einblicken in das Leben der Honigbiene

Untergrund:    60% Wald/Waldrand/Feldweg, 40% Asphaltt

Wegverlauf:    Der Rundwanderweg beginnt am Marktplatz in St. Martin i. M. In der Nähe der neuen Mittelschule lädt das Infohaus Biene zum Besuch ein. Nach dem Dorf Kobling steht am Waldrand die Schau-Bienenhütte. Nun ist der Schröckerbach zu queren und der Weg verläuft den Bach entlang durch den Wald. Im Wald sind zwei Bäche zu überqueren und nach dem Anstieg auf Wald- und Wiesenwegen wartet am Premserhübel ein grandioser Ausblick vom Böhmerwald im Norden bis zu den Alpen im Süden. Vom Reitergut Großpremser geht es am Güterweg zurück zum Ausgangpunkt am Marktplatz.

Wissenswertes:    „Carni“ ist das Maskottchen der Rundwanderung und begleitet Wanderer am Weg. Erzählt dabei Erstaunliches über Honigbienen. Spannend berichtet sie, wie der Bienenkörper aussieht, wie sie leben, wie es im Stock aussieht, was sie im Winter machen und warum Bienen Hummeln lieber mögen als Wespen oder Ameisen. Sie erklärt den Tanz der Bienen und warum Bienen manchmal ausschwärmen. Carni gibt Tipps was nach einem Stich zu tun ist und warum Bienen hin und wieder stechen. Der Name Carni kommt von „Apis mellifer carnica“ – der wissenschaftlichen Bezeichnung unserer Honigbienen. Imker sagen einfach Carnica.

Mit diesem Themenweg wird deutlich gemacht, wie wichtig und wertvoll die Honigbiene und all ihre Verwandten für das Gleichgewicht in der Natur sowie für einen guten Ertrag in Obstbau und Landwirtschaft sind. Das Thema „Bienensterben“ ist aktuell wie nie. Mit dem neuen Wanderweg soll deshalb auch Bewusstseinsbildung geschaffen und aufgezeigt werden, dass jeder etwas für den Fortbestand der wichtigen Insekten tun kann. Zu diesem Zweck wurden Schautafeln aufgestellt. Wieder andere Infotafeln stellen die Leistungen der Bienen für Menschen und Natur dar, andere zeigen deren Bedrohung. Bienenweiden und Insektenhotels am Wegrand helfen den unverzichtbaren Insekten. Als Herzstücke des Themenweges wurde eine Info-Hütte in Form einer Bienenwabe gebaut. Mehrere auswählbare Kurzfilme zeigen spannende Ausschnitte aus dem Leben von Honigbienen, Wildbienen und Insekten. In einem „gläsernen Bienenstock“ können die fleißigen Honigsammler gefahrlos bei der Arbeit beobachtet werden. In der neuen Schau- Bienenhütte können interessierte Besucher das emsige Treiben der Honigbienen erleben. Auch dort wird eingeladen, mehr über Bienen zu erfahren. Auf der Anhöhe „Premserhübel“ laden Ruhebänke in Wabenform und eine bequeme Liege zum Verweilen ein. Der grandiose Panoramablick reicht vom Plöckenstein im Norden über das Alpenvorland bis hin zu den
Alpen im Süden. Der Name markanter Bergspitzen der Alpen ist auf der Panoramatafel leicht verständlich beschrieben.

Sehenswürdig:    Pfarrkirche mit Glasgemälde-Fenster aus dem 14. Jhdt., Infohaus
Biene, Schau-Bienenhütte, Panoramarastplatz Premserhübel

 

aufzaehlung_rot  Infomaterial beim Gemeindeamt anfordern >>

 

Infohaus am Bienenweg in St.Martin im Mühlkreis Bienenhaus am Bienenweg in St.Martin im Mühlkreis Infohaus am Bienenweg in St.Martin im Mühlkreis Insektenhotel_05_Größenveränderung Infotafel_02_Größenveränderung Rastplatz_05_Größenveränderung